Jubiläum: 30 Jahre Ortsgruppe Babenhausen (2019)

 

Es waren 12 Personen anwesend, darunter der 1. Bürgermeister Otto Göppel und 4 Personen (Hans Wachter, Wolfgang Storhas, Josef Lutz, Josef Dilger, ) die schon bei der Gründungsversammlung dabei waren.

Der Rückblick per Diaprojektor war herrlich nostalgisch, jedes Dia musste noch händisch scharf gestellt werden, der Referent Michael Weigele führte sehr unterhaltsam und mit diversen Anekdoten versehen durch die Jahre, wobei hin und wieder gerätselt wurde wo denn das Bild aufgenommen wurde.

Viele Arbeitseinsätze in Tafertshofen, Kettershausen, Winterrieden, Dietershofen und Stolzenhofen gab es zu sehen aber auch tolle Exkursionen (Brettlesweg in Steingaden, Steinbruch in Holzmaden, Eistobel, Bootstouren auf der Iller, ...).

Jeder der 4 Gründungsmittglieder hatte Interessantes zu berichten. Das Highlight war wohl die Suche nach einem entflogenen Marabu. Spät Abends liefen die Naturschützer über den Friedhof und riefen: „Marabu wo bist Du ?“. Besonders hervorzuheben war 2017 als der Weisstorch nach genau 60 Jahren wieder auf dem Fuggerschloss brütete und sogar der Bayrische Rundfunk vorbeikam und berichtete.

 

Sie erreichen den Vorstand der Ortsgruppe Jürgen Heinzmann unter jürgen.heinzmann@t-online.de

Das Jahr 2011 geht mit der Schlagzeile „Naturkatastrophen verursachen Rekordschäden“ in die Geschichte ein. Nach dem verheerenden Unglück in Japan traf unsere Regierung die mutige Entscheidung, aus der Kernkraft auszusteigen und den Ausbau der alternativen Energieerzeugung zu forcieren. Auch in unserer Region ist das Thema angekommen, da neue mögliche Standorte für Windräder festgelegt wurden. Hier müssen wir mit Augenmaß vorgehen, damit die Energiewende für unsere heimische Natur nicht mit zu großen Einschnitten einhergeht.

 

Im Januar starteten wir mit einem Vortrag über den Vogel des Jahres 2011, dem Gartenrotschwanz, ins neue Jahr. Josef Schlögel präsentierte mit tollen Bildern, Statistiken und Hintergrundinformationen unseren selten gewordenen Gartenrotschwanz.

 

Die Winterwanderung am 08.03.11 unter der Führung von Michael Weigele ist mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Jahresprogramms. Dieses Jahr wanderten 10 lustige Gesellen vom Günztal ins Haseltal und nach Herretshofen hinauf. In der Bertelestuben wurde gemütlich eingekehrt, bevor es auf den Heimweg ging.

 

2011 startete die bundesweite Rotmilankartierung. Im Kartenblatt (Top.1:25000) Babenhausen wurden 15 Brutpaare plus 7 Reviere sowie ein Trupp von sieben Nichtbrüter gezählt.

 

2005 wurde auf dem Kettershauser Günzstausee ein Flussseschwalbenfloss ausgebracht. Schon seit dem ersten Jahr brütete jedes ein Paar (bis auf 2011, evt. auch 2007) auf dem Floss. 2011 verhinderte ein übermäßiger Bewuchs eine erneute Brut. Im Herbst wurde deshalb die Vegetation entfernt, damit heuer wieder ein günstiger Brutplatz zur Verfügung steht.

 

 

Schon damals hieß die Devise,

Arbeitseinsatz und Erkundung des Biotops-

Fotos von Jürgen Heinzmann