über 20 Helfer/innen und Kinder hatten sich auf das Wetter eingestellt!

Foto: Jürgen Heinzmann- Teufelsabbis oder Bienenfreund (Succisa pratensis) Seine Wurzel ist nach unten absterbend und sieht so aus, wie abgebissen!
Foto: Jürgen Heinzmann- Teufelsabbis oder Bienenfreund (Succisa pratensis) Seine Wurzel ist nach unten absterbend und sieht so aus, wie abgebissen!
Foto: Jürgen Heinzmann,- hier wurde gearbeitet und die Mahd wurde abgetragen
Foto: Jürgen Heinzmann,- hier wurde gearbeitet und die Mahd wurde abgetragen
Foto: Jürgen Heinzmann - heute noch beschwerlich aber als Freizeitbeschäftigung angesehen, früher ein "Tagwerk" !
Foto: Jürgen Heinzmann - heute noch beschwerlich aber als Freizeitbeschäftigung angesehen, früher ein "Tagwerk" !

Ja, man muss die Witterungsverhältnisse so nehmen, wie sie kommen, das sagten sich die fleißigen Naturfreunde, welche am vergangenen Samstag wieder voll zupackten in den Biotopen.

Wichtige Arbeit wird hier geleistet, aber man ist mitten drin in der Natur, diesmal war es ein Pracht, die vielen lila Teufelabbisse im sonst doch etwas farblosen Wiesengrund. Mit der nun wieder frischen Luft ward die Arbeit bald geschafft und die Brotzeit und der Ratsch wartete.

 

 

Naturtage in Kettershausen - der Aufwand hatte sich gelohnt!

unser Info-Stand vom 17. Juni 2018
unser Info-Stand vom 17. Juni 2018

Geschafft!!- Wiederum wurde fleißig mitgeholfen.... Danke

... das sieht ja schon nach "Brotzeit" aus ?
Biotopeinsatz
Danke !
Alle für die Natur !

Wiederum war es ein toller Erfolg "für die Natur"  als bei der kombinierten Aktion  von Biotopeinsazt und Kinderferienaktion 20 Erwachsene und 10 Kinder mitgeholfen haben.

Wetter super, Helfer spitze, Kinder begeistert, Brotzeit lecker !!!

Nach 2,5 h war es geschafft. Somit eine rund um gelungene Aktion, großen Dank an alle Helfer!

Wir ziehen um !!

Es hat Spass gemacht zu sehen, wie die mit Eifer und Freude die Jugend dabei war.
... lauter neue Naturwissenschaftler und Naturfreunde
... lauter neue Naturwissenschaftler und Naturfreunde

Da unser früheres Gasthaus Rössle geschlossen hat, findet am Dienstag, den 11. Oktober der LBV-Stammtisch um 20.00 Uhr im  TSV-Vereinsheim Sportplatz 29 in Babenhausen statt.

Ganz herzlich sind auch unsere Neumitglieder hierzu eingeladen, welche den LBV seit der Werbeaktion im Juli/August unterstützen.

Themenschwerpunkte:

1. Begrüßung der Neumitglieder

2. Rückblick au die Biotopeinsätze

3. 30 Jahre Ortsgruppe Wertachtal

4. Neue Gaststätte für die LBV Versammlungen.

5. Schleiereulen Webcam

6. Terminplanung 2017

Quellmoor in Dietershofen- Ein Stück Natur, welches wert ist, es zu pflegen

...obwohl es einige Enzianarten gibt, sind sie leider nicht mehr häufig anzutreffen.
gehört zu den "fleischfressenden" Pflanzen
gehört zu den "fleischfressenden" Pflanzen
... blüht von Juli bis August
... blüht von Juli bis August
Danke für die Mithilfe ...

Streuwiesen und Flachmoore, wie wir sie hier in Dietershofen und Stolzenhofen haben, sind meist an die Stelle einstiger Auen- und Bruchwälder getretene Feuchtflächen, welche nach der Bodenzusammensetzung und der Klimazone sehr verschiedene Pflanzengesellschaften aufweisen. Eine außergewöhnliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren beherbergen die Streuwiesen, die alljährlich zur Streugewinnung meist von Naturschutzgruppen, wie dem LBV gemäht werden. Dies geschieht oft in Zusammenarbeit mit Landwirten und somit ist die regelmäßige Pflege durch die Mahd eine der großen Aufgaben, um diese Biotope zu erhalten.

Sie können als "aktiver" Naturfreund gern dabei sein,... Anmeldungen unter Tel. 08333/3727

Hier findet man den, wie alle Enzianarten geschützten Schwalbenwurz-Enzian, dessen Stängel bis 80 cm lang werden können.

Ebenfalls kann man mit geschultem Auge den Langblättrigen Sonnentau entdecken. Da stellt sich dann schon die Frage, warum dies Pflanze sich auf "animalische" Nahrung spezialisiert hat?- Sicherlich hat dies auch im Zeichen der Evolution mit Anpassung zu tun und sicherlich ist die Huminsäure des Moorwassers schuld daran.

Sie sehen schon, es ist Vielfalt in diesen Naturgebieten um Babenhausen. Oder betrachten Sie einfach mal die herrliche Blüte vom Sumpfherzblatt welches 10-30 cm hoch werden kann.

Durch den meist feuchten Untergrund ist viel Handarbeit angesagt, aber trotzdem sind wir froh, wenn Landwirte mit ihren geeigneten Traktoren, dann auch noch "Hand" anlegen um das Streugut zum sammeln. Danach steht der "Brotzeit" gestiftet von der Gemeinde Oberschönegg nichts mehr im Weg.

Babenhausen

Arbeitseinsatz und Erkundung des Biotops (Jürgen Heinzmann)
Arbeitseinsatz und Erkundung des Biotops (Jürgen Heinzmann)

Das Jahr 2011 geht mit der Schlagzeile „Naturkatastrophen verursachen Rekordschäden“ in die Geschichte ein. Nach dem verheerenden Unglück in Japan traf unsere Regierung die mutige Entscheidung, aus der Kernkraft auszusteigen und den Ausbau der alternativen Energieerzeugung zu forcieren. Auch in unserer Region ist das Thema angekommen, da neue mögliche Standorte für Windräder festgelegt wurden. Hier müssen wir mit Augenmaß vorgehen, damit die Energiewende für unsere heimische Natur nicht mit zu großen Einschnitten einhergeht.

Im Januar starteten wir mit einem Vortrag über den Vogel des Jahres 2011, dem Gartenrotschwanz, ins neue Jahr. Josef Schlögel präsentierte mit tollen Bildern, Statistiken und Hintergrundinformationen unseren selten gewordenen Gartenrotschwanz.

Die Winterwanderung am 08.03.11 unter der Führung von Michael Weigele ist mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Jahresprogramms. Dieses Jahr wanderten 10 lustige Gesellen vom Günztal ins Haseltal und nach Herretshofen hinauf. In der Bertelestuben wurde gemütlich eingekehrt, bevor es auf den Heimweg ging.

2011 startete die bundesweite Rotmilankartierung. Im Kartenblatt (Top.1:25000) Babenhausen wurden 15 Brutpaare plus 7 Reviere sowie ein Trupp von sieben Nichtbrüter gezählt.

2005 wurde auf dem Kettershauser Günzstausee ein Flussseschwalbenfloss ausgebracht. Schon seit dem ersten Jahr brütete jedes ein Paar (bis auf 2011, evt. auch 2007) auf dem Floss. 2011 verhinderte ein übermäßiger Bewuchs eine erneute Brut. Im Herbst wurde deshalb die Vegetation entfernt, damit heuer wieder ein günstiger Brutplatz zur Verfügung steht.

 

Die Exkursion ins Widergeltinger Wäldchen, mit über 40 interessierten Personen, fand am 29.05.11 statt und war ein ganz besonders tolles Erlebnis. Unser Führer Johann Schilling überzeugte vor allem durch sein botanisches Fachwissen, denn es gab kein Blümchen auf der 2,5 stündigen Begehung, das er nicht benennen konnte und meist noch mit einer Anekdote untermalte. So ist uns die Besonderheit dieses Wäldchens mit den geologischen Gegebenheiten und den daraus resultierend seltenen Arten wie Frauenschuh, Einbeere, Nestwurz, Mehlprimel und vielen mehr, als beeindruckende Erinnerung geblieben.

Der Stammtisch im Juli diente zum Einen dem Rückblick auf die aktuellen Bruterfolge und dem Vorausblick auf die Biotopeinsätze, sowie das Kinderferienprogramm im August.

Der 6.8.2011 stand unter einem guten Stern, denn die Sonne lachte uns schon am frühen Morgen entgegen und so starteten wir mit 22 Kindern im Alter von 4 – 16 Jahren und 12 Erwachsenen, um die Biotope in Dietershofen und Stolzenhofen zu pflegen. Nachdem ein Teil des Mähgutes abgetragen und die Wassertümpel freigeräumt waren, konnten die Kinder unter der fachkundigen Anleitung von Sabine Reiser die Vielfalt der Tümpel und des Biotops entdecken. Mit Sieben und Schüsseln wurden die Wasserbewohner genauer unter die Lupe genommen und bestimmt. Eine große Freude ergab sich, als die Zeitungsente „Paula Print“ vorbeischaute und mit den Kindern die Besonderheiten des Biotops erkundete. Ein toller Artikel war dann einige Tage später in der Zeitung zu lesen. Ein super Tag mit viel Fleiß und auch Schweiß mündete in eine von der Gemeinde Oberschönegg spendierten Brotzeit.

 

Der Besuch des Pfrungener Riedes am 15.08.11 musste leider entfallen, da der Gebietsbetreuer krankheitsbedingt verhindert war und die Exkursion nicht leiten konnte. Diesen Ausflug haben wir ins Programm von 2012 wieder mitaufgenommen und hoffen, dass es dann klappt.

Ein goldener Herbst ist besonders schön in den Bergen. Diese beiden Attribute trafen auf diesen Herbst hundertprozentig zu, so verbrachten wir ein sehr erholsames Wochenende im Walsertal auf dem Alpenvereinshaus „Berghaus Kleinwalsertal“.

Beim abendlichen Zusammensein wurden die Erlebnisse ausgetauscht und die Abreise war schon wieder näher als gewünscht.

Die Nistkastenkontrolle in den Gemarkungen Babenhausen, Olgishofen, Kettershausen, Bebenhausen, Tafertshofen, Moorenhausen und Zaiertshofen wurden durchgeführt.

Am Nikolaustag, den 06.12.11, feierten wir den Jahresabschluss. Dies war auch der letzte Stammtisch in unserem bisherigen Stammlokal „Stern“ in Weinried. Bei der Familie Nägele möchten wir uns ganz herzlich bedanken, dass sie uns über so viele Jahre gut bewirtet haben. Unser neues Stammlokal ist das „Rössle“ in Babenhausen.

 

Abschließend möchten wir uns bei allen bedanken, die immer wieder mit dabei sind, wenn es darum geht, ein Stück Natur zu erhalten.

Vielen Dank!

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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